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Das Teilhabezentrum (THZ) Solms-Niederbiel ist ein sozialraumorientiertes, inklusives Komplexangebot der Diakonie Lahn Dill.
Über uns

Stark für Andere

Diakonisches Werk

Wenn Sie diesen Leitsatz lesen, werden Sie möglicherweise ein Bild vor Augen haben. Ein Erwachsener, der sich vor ein Kind stellt. Ein großer Bruder, der dem Kleineren Schutz bietet. Die Starken brauchen wir mehr denn je. Denn es gibt immer mehr Schwache, die die nötige Kraft fürs alltägliche Leben nicht mehr aufbringen. Die zurückbleiben beim Wettlauf um Karriere und Anerkennung. Die Diakonie Lahn Dill in Wetzlar ist ihnen ein starker und verlässlicher Partner. Wir sind dort, wo Menschen uns brauchen. Unsere Stärke liegt in der Verbindung von Professionalität, christlicher Grundhaltung und Mitmenschlichkeit. Wir geben einer Gesellschaft, in der Leistungsdenken, Wettbewerb und Wirtschaftlichkeit das Leben dominieren, ein menschliches Gesicht. Mit der Diakonie Lahn Dill e.V. sind wir Teil der Evangelischen Kirche der Region. Die Kirchenkreise Braunfels und Wetzlar engagieren sich in besonderer Weise und ermöglichen Angebote, für die keine Refinanzierung vorliegt und übernehmen damit eine wichtige Rolle für hilfesuchende Menschen in den Kommunen unserer Region.

Seit dem 01.01.2017 setzt der Verein „Diakonie Lahn Dill e.V.“ die Arbeit des Stephanus Werks e.V., des Kirchenkreisverbandes “Diakonisches Werk der Ev. Kirchenkreise Braunfels und Wetzlar“ und des Vereins für ev. Diakonie e.V. (Betreuungsverein) fort.
Auf der Grundlage einer Satzungsneufassung des Stephanus Werks e.V. finden sich die bislang drei formal selbstständigen Träger im Zuge von Betriebsübergängen und Verschmelzungen in dem neuen Verein wieder. Die Diakonie Lahn Dill e.V. handelt im Auftrag der Ev. Kirche im Rheinland als kirchlicher Wohlfahrtsverband, ist Mitglied im Spitzenverband der Freien Wohlfahrtspflege ´“Diakonisches Werk Rheinland Westfalen Lippe e.V.“ und vom Regierungspräsidium Gießen anerkannter Betreuungsverein gem. §§ 1908 ff BGB. Der Geschäftssitz sowie alle Kontaktdaten bleiben unverändert. Auch gehen vertragliche Verpflichtungen des jeweils einzelnen Trägers auf den Verein „Diakonie Lahn Dill e.V.“ über. Die Geschäftsstelle befindet sich wie bislang in der Langgasse 3 in 35576 Wetzlar. Die Diakonie Lahn Dill wird als eingetragener Verein vom bisherigen hauptamtlichen Vorstand des Stephanus Werks, Mathias Rau, in dieser Funktion weiterhin geführt. Die Angebote und Einrichtungen werden uneingeschränkt fortgeführt.

In den unterschiedlichen Angeboten unseres Werkes wollen wir Nähe und Vertrauen schaffen – das ist unsere Kompetenz, Hilfe zur Selbsthilfe – unser Ziel. So ist im Laufe der Zeit eine breite Palette sozialer Hilfsangebote entstanden.

Mehr als 100 hauptamtlich Mitarbeitenden sind in unterschiedlichen Angeboten und Einrichtungen der Eingliederungshilfe für Menschen mit psychischer Erkrankung, der 'Lebens- und Sozialberatung', der 'Frauen-und Familienberatung', der 'Migrantenberatung', der Gemeinwesenarbeit, im ambulanten Hospizdienst sowie als rechtliche Betreuer/innen tätig. Die Rahmenbedingungen unserer Arbeit verändern sich ständig und Probleme fordern Menschen, die sich an uns wenden, in immer neuer Weise heraus. In unserer Gesellschaft verstärken sich die sozialen Unterschiede, die Schere zwischen Armen und Reichen klafft immer weiter auseinander. Die Anforderungen, geflüchtete Menschen bei ihren Integrationsbemühungen zu unterstützen, steigen. Um darauf angemessen und lösungsorientiert zu reagieren, schulen wir unsere Mitarbeitenden kontinuierlich und vernetzen uns mit anderen Partnern. Bei unseren Projekten handeln wir im Verbund mit anderen Akteuren in unserer Gesellschaft und treten dafür ein, dass die Würde jedes Einzelnen geachtet und geschützt wird.

Wirtschaftliches Handeln und das Gebot der Menschlichkeit sind für uns keine Gegensätze. Unter dem Druck steigender Kosten und komplexer werdenden Aufgaben setzen wir Schwerpunkte. Unser hauptamtliches Personal gewährleistet hohe Qualität und Kontinuität. Viele Ehrenamtliche ergänzen mit hohem Engagement unser Angebot und machen so Manches überhaupt erst möglich. Dieses Miteinander macht uns stark. Das wollen wir für unsere Aufgaben nutzen und damit „Stark für andere“, für die Nutzer/innen unserer Angebote, für Menschen, die sich an uns wenden, sein.