Leben und Sterben gehören zusammen. Unser Ambulanter Hospizdienst möchte dazu beitragen, dass Sterben, Tod und Trauer als zum Leben dazugehörend gesehen werden. Unsere Mitarbeiter/innen stehen Sterbenden und Angehörigen bei, schenken ihnen Aufmerksamkeit und Zeit, um ihnen einen Abschied in Würde zu ermöglichen.

Hospiz ist ein altes Wort, es bedeutet Gastfreundschaft. Früher waren Hospize Herbergen für Pilger, Kranke und Hilfsbedürftige. Die moderne Hospizbewegung begleitet Menschen in ihrem letzten Lebensabschnitt und möchte ihnen einen Abschied im Kreise von Verwandten und Freunden ermöglichen. Die meisten Menschen wollen in vertrauter Umgebung sterben und sie wollen sich nicht alleine gelassen fühlen. Oft fürchten Angehörige, der Situation nicht gewachsen zu sein.
Hier unterstützten sie unsere ehrenamtlichen Mitarbeiter/ innen, die sich mit dem Thema Tod auseinandergesetzt haben und für ihre Aufgabe vorbereitet wurden. Sie bringen Zeit mit, bei den sterbenden Menschen zu sitzen, ihnen zuzuhören oder mit ihnen zu schweigen. Sie sprechen mit den Angehörigen über ihre Sorgen und Nöte und sind da, wenn sie sich ausruhen möchten oder wenn sie Entlastung brauchen. Sie stehen den Sterbenden und ihren Familien zur Seite. Oft wird diese letzte gemeinsam erlebte Zeit von den Begleitenden als sehr kostbar empfunden. Auf Wunsch besuchen und begleiten wir Menschen zu Hause, im Heim oder im Krankenhaus.

Sterben gehört zum Leben
Was wir tun können
Unsere ehrenamtlichen Mitarbeiter/innen begleiten Sterbende und ihre Angehörigen nach ihren Wünschen. Sie werden von hauptamtlichen Koordinatorinnen darauf vorbereitet. Unser Angebot ist kostenlos und an keine Konfession gebunden. Wir unterliegen der Schweigepflicht. Aktive Sterbehilfe ist mit dem Hospizgedanken nicht vereinbar.
Wer Ihnen hilft
Zwei hauptamtliche und rund 50 ehrenamtliche Mitarbeiter/ innen engagieren sich beim Ambulanten Hospizdienst. In Vorbereitungskursen haben sie sich intensiv mit Sterben, Tod und Trauer auseinandergesetzt. Sie begleiten die Sterbenden und Angehörige, vermitteln aber auch Informationen und Ansprechpartner bei Fragen der Schmerztherapie und der Patientenverfügung. Sie kooperieren mit anderen sozialen und medizinisch-therapeutischen Diensten und informieren interessierte Gruppen (Schulen, Hauskreise) über das Thema Sterben.

Schwerpunkte unseres Angebots
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Erreichbarkeit